Zen … in der Kunst des Meditierens

Zen … in der Kunst des Meditierens

19. Dezember 2020 0 Von Michael Muschke


„Meditation ist die einfachste alle Tätigkeiten.
Gerade deshalb ist sie so wichtig für
unser tägliches Leben.“

Vor einigen Wochen hat mir eine Schülerin einen Kommentar zukommen lassen. In diesem geht es um ihre Sicht und Empfindungen in Bezug auf meine Arbeit. Natürlicherweise ist dies ein sehr persönlicher Kommentar und vorbehaltlos direkt. Es ist eine persönliche Stellungnahme und selbst vorgenommene Positionierung. Ich liebe solche klaren Ausagen, die zudem auch die emotionaqle Grundlage erfahrbar werden lassen.
Als devote Ehefrau hatte sie die Schrift ihrem Gatten zur Durchsicht und Stellungnahme vorgelegt. Sein Kommentar dazu war knapp und direkt:

„Das klingt doch alles noch sehr
nach Anhimmeln.“

Das ist exakt was Langzeit-Meditation zutage fördert – direct response! Allerdings hätte ein verliebter Gatte wahrscheinlich etwas charmanter/anders geantwortet.

+ Das klingt sehr schmeichelhaft.

+ Ich wünschte, ich könnte meine Empfindungen auch so schön in Worte fassen. Ich beneide Dich, meine Liebe.

+ Michael hat viel Gutes für viele Menschen getan.

+ Wir können uns wirklich glücklich schätzen, ihn so häufig in unserem Haus gehabt zu haben.

Als eher intellektuell und kühl gepolter Zeitgenosse klingt es dann wie eine Total-Absage … auch dann, wenn es vielleicht gar nicht so gemeint war/ist. Die Schülerin fühlte sich natürlich unverstanden und auch ein wenig verletzt … hat ihren Kommentar aber trotzdem abgesetzt.
Nach mehr als 20 Ehejahren zeigen sich die unterschiedlichen Qualitäten sehr deutlich. Beide sind Langzeit-Meditierende und Außenstehende fragen sich – oftmals auch mich – ob Meditation solche Verhaltensweisen nicht eigentlich ausschließen sollte? Nein – soll sie nicht!

Meditation wirkt zunächst einmal wie ein Vergrößerungsglas. Wir werden sensibler und können uns entscheiden, etwas zu verändern. Rein theoretisch wäre es aber auch denkbar, daß ein durch Meditation gereinigtes Nervensystem immer wieder aufs Neue – durch schlechte Angewohnheiten, Desinteresse und unachtsame Verhaltensweise – beladen wird. Wenn sich ein Meditierender etwas anderes wünscht bzw. für sein Leben vorstellt, muß er folgerichtig etwas an sich bzw. seinem Verhalten verändern. Es geschieht nicht automatisch! Und – in einer Beziehung gibt es immer Ärger, wenn nur eine Seite etwas konkret verändern möchte.

„Dieser Punkt führt immer wieder dazu, Meditation und
Lehrer zu verurteilen. Meditation ändern nur die
Rahmenbedingungen.

Was wir damit bzw. daraus machen,
entscheiden wir selbst!“


Hallo Michael,

ich möchte diesen Kommentar nutzen, für all deine Leser Zeugnis abzulegen:


„Ich kenne Michael bereits seit 16 Jahren. Ich durfte an seiner Seite das Wesentliche über Meditation bzw. Heilung erfahren und darüber hinaus seine eigene Entwicklung mitverfolgen. Er definiert Gesundheit „ganz neu“. Seine bisherigen Blogs beschreiben, was Michael konsequent und kreativ lebt. Die Glückseligkeit, die er verkörpert, ist unbeschreiblich und für manch einen Beobachter, der sich schon gesund, besonders schlau und erfolgreich oder superkreativ wähnt, ein Schlag ins Gesicht. Aber warum?


Wäre es nicht genial, von einem Meister der Lebenskunst
den letzten Schliff zu bekommen?


Ich behaupte einfach ganz frech, daß Michael ein Genie ist. Meine Erfahrungen mit ihm lassen keine Zweifel mehr zu. Es gibt hier eine Chance, das Genie noch zu Lebzeiten kennenzulernen und mit ihm, Erfahrungen sammeln zu dürfen.

Ich behaupte auch, daß jeder Meister seines Fachs oder jene, die es noch werden wollen, von Michael lernen und dadurch auch andere Menschen noch besser fördern und inspirieren können.

Das Internet ist ein effektives Werkzeug, viele Menschen zu erreichen. Ich freue mich, miterleben zu dürfen, wie durch Michaels Blogs eine Welle der Glückseligkeit über den Erdball rollen darf und jeder die Möglichkeit bekommt, darauf zu surfen.

Schülerin


Ich lasse es jetzt einmal so stehen und würde auch nicht ernsthaft von mir selbst behaupten, ein ›Genie‹ zu sein. Ein Lebenskünstler bin ich ohne jeden Zweifel und Meisterschaft ist ein dynamischer Prozeß. Sie beginnt mit dem kosmischen und findet seine Verwirklichung mit dem Einheits-Bewußtsein.


Die Schülerin hat es gewagt, ihren Kopf für einen Moment aus dem Kollektiv zu erheben und als natürliche Konsequenz kam eine Antwort aus ihrem direkten Umfeld. Wann immer wir uns in Bewegung setzen und konkret etwas verändern, bekommen wir einen aufs ›Dach‹ … um es einmal als geflügeltes Wort auszudrücken. Ich empfinde es keineswegs als Anhimmeln. Es ist ganz einfach ein (liebevoller) Ausdruck ihrer Erfahrungen und den damit verbundenen Empfindungen. Ein schönes Kompliment, welches ich gerne annehme.


Ehen und eheähnliche Beziehungen sind dafür da, Konfrontationen sicherzustellen. Es geht dabei allerdings um Entwicklung … nicht um eine Art Selbstzweck in Sachen Konfrontation. In diesem Sinne hilft Meditation den Partnern sich entweder aufeinander einzulassen und nötige Konfrontationen zu leben oder aber sich einzugestehen, daß die Beziehung keine reale Grundlage mehr besitzt. Nebeneinander herzuleben, muß als Degradierung der Ehe gewertet werden! Meditation ist der absolute Garant dafür, daß Individuen in exakt dem gefördert werden, was sie sich wünschen.

Meditation ist ein Mittel zum Zweck … ein Werkzeug. Sie ist dafür gemacht, Auseinandersetzungen auf gesunde Art und Weise anzunehmen. Sich um jedes Detail in einer Auseinandersetzung zu streiten ist genauso wenig hilfreich, wie jedem Streit – um der oberflächlichen Harmonie Willen – aus dem Weg zu gehen. Niemand meditiert dauerhaft und regelmäßig, ohne nach diesem Gesetz zu leben. Das ist der einzige Grund, warum Meditierende – leider viel zu häufig – irgendwann ihre Meditationspraxis wieder einstellen … sie wollen einfach nicht wahrhaben, sich verändern zu müssen. Veränderungen hingegen besonders in Beziehungen sind der Schlüssel. Sie stellen sicher, daß es immer weiter und vorangeht.

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…m…