ZEN … des Alltags

ZEN … des Alltags

3. November 2020 0 Von Michael Muschke


„Mit immer klarerem Ausdruck wandert die Welt in
einen nie dagewesen Zustand.“

Man kann es wie ein Philosoph sehen und sagen: „Well, you can’t step into the same river twice!“
In einem solchen Fall sind all die Entwicklungen der letzten Monate auch nichts anderes, als alles was davor geschah. Und tatsächlich … die Erde dreht sich noch. Man kann auch einfach die Augen schließen und damit der ›Vogel-Strauß-Politik‹ folgen. Man kann damit beginnen, etwas zu lassen oder auch damit aufhören, zu repitieren. Man kann – man kann – man kann.

Wenn man etwas Sinnvolles tun möchte, hält man zwischendurch einfach einmal an, bewegt seine eingeschlafenen Glieder, die Wirbelsäule und tankt frischen Sauerstoff (Maske abnehmen – CO2-Rückstau). Das gilt ganz besonders, wenn man sich auf einer langen Reise befindet. Wir befinden uns auf einer Reise, die noch kein Ende (Ziel?) in Aussicht stellt. Der end-gültige Ausgang – daran zumindest hat sich nichts geändert – steht schon fest. Mit dem Tod ist’s dann schließlich vorüber.

Für viele Menschen Grund genug, die Augen zu verschließen. Ich bin auch ein Augen-Schließer. Immer wenn ich Tauchen gehe (Apnoe), schließe ich die Augen – zumindest gilt dies für den Bodensee, da gibt’s eh kaum etwas zu schauen. Ich schalte einen Sinn ab und was soll ich Dir sagen … mein Gehör und das Gefühl für den Druck bzw. was er in meinem Körper bewirkt, sensibilisieren sich.

Das ist nicht nur beim Apnoe-Tauchen der Fall. Unser Gehrin ist bemüht. uns in jeder Situation möglichst viele Informationen bereitzustellen. Das gilt ganz besonders, wenn der Intellekt einen ›Hab-Acht-!-Status‹ ausruft. Es spielt keine Rolle, ob es sich dabei um eine real gefährliche Situation handelt oder um eine solche, die der Des-Information dient.

Warum erzähle ich Dir das? Nun … es sind Informationen, die sich schlecht verkaufen lassen. Ja, Du hast richtig gelesen. Das bedeutet allerdings nicht, daß sie wertlos sind. Das ganze Gegenteil ist der Fall! Ich schwimme derartig in Glückseligkeit, manchmal nehmen die Menschen einfach ihre Maske ab … selbst Angestellt im Finanzamt. Sie möchten einfach – angeregt, durch ein kurzer Gespräch – ihre Freude zeigen, was mit Maske nicht ganz so einfach ist. Ein solches Erlebnis schaltet meiner Grundstimmung noch den Turbolader zu. Erfolg ist super-attraktiv und hat überhaupt nichts mit Geld zu tun!

Halte einen Moment an

Wenn Du denkst, etwas erfolgreich verändert zu haben, gibt es zwei Ebenen, welche Deine Annahme deutlich spiegeln. Entledige Dich aller Klamotten an Deinem Leib und stelle Dich vor den Spiegel. Dein Körper ist manifestiertes Bewußtsein. Konkret durchgeführte Veränderungen werden sich – nach einigen Monaten – ganz eindeutig in Deinem Körper widerspiegeln. Untersuche auch die Zusammensetzung: Wasser (intra- und extra-zellulär), Fett und Muskelmasse drücken aus, wie Du real drauf bist.

Ich habe immer wieder Menschen über all die Super-Veränderungen sprechen hören, die sie glaubten herbeigeführt zu haben. Wenn sich die Dinge nach einigen Monaten nicht im Körper spiegeln, handelt es sich fast immer um Selbstbetrug. Auf diesen Weise habe ich mich 55 Jahre selbst an der Nase herumgeführt und abnehmende Leistungsfähigkeit ›In-Kauf-Genommen‹ … stimmig-geile Redewendung 🙂 🙂 🙂

Die zweite Ebene ist Deine Umwelt. Beispiel: Wenn ein Alkoholiker seiner Sucht Herr werden möchte, muß er sein Umfeld aufgeben. Das gleiche ist auch für viele andere Lebens-Situationen der Fall. Hat Dein Umfeld bemerkt, daß Du etwas verändert hast. Wenn nicht – prüfe mal, ob Du vielleicht deinem Wunschdenken verfallen bist. Haben Dir in letzter Zeit Menschen die ›Freundschaft‹ gekündigt?

Fragen: Hat sich in den letzten Monaten etwas auf der Welt verändert? Wenn ja – denkst Du, es geht in die richtige Richtung? Weniger Leid, weniger Armut … gleichmäßigere Verteilung des finanziellen Reichtums?

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Betragsbild: Ralf Kunze Deutschland