Zeit des Erwachens

Zeit des Erwachens

23. Mai 2021 6 Von Michael Muschke


„Der Mensch lebt parasitär und ein Gesetz besagt; das
wir genau das ernten, was wir Tag für Tag, Woche
für Woche und Monat für Monat aussäen.
Der Mensch lebt parasität und er
lebt seit Jahrhunderten auf
diese Weise.“

Wilkommen, zu meinem neusten Beitrag

🙂

›Der Mensch‹ – wie wunderbar abstrakt das ist. Wir leben nun
mit knapp 8.000.000.000 auf der Erde und ich bin einer davon.
›Ich‹ ist ganz schön direkt und überhaupt nicht mehr abstrakt.
In esoterischen Kreisen herrscht die Angewohnheit vor, das
›Ich‹ gegen ›Wir‹ einzutauschen. Gern wird auch propagiert,
daß das ›Ich‹ sterben muß – ein Tatbestand, der viele Sucher
zurückschrecken läßt. Warum? Nun, der Sucher ist ein ›Ich‹
und dieses ist oft genug nicht breit, seine heilige Suche auf-
zugeben. Das ist aber logischerweise der Fall, wenn das Ich
ausgelöscht wird. Kein Sucher keine Suche – oder? Meine
Suche ist heilig!
Wirklich? Vielleicht ist sie auch eine Sucht!

Vor etwas mehr als drei Jahren habe ich damit begonnen, mich
aus dem Kollektiv zu lösen. Letztlich könnte ich auch schreiben:

›Meiner Selbst-Sucht weniger
Aufmerksamkeit zu
schenken‹

Ich hatte schon viele Jahre ein klares Verständnis dafür, wieso
ich mein physisches Leben nicht wirklich in Einklang mit
meinem geistigen ›Set Up‹ bringen konnte. Die Bereitschaft
aktiv zu werden und mein ›Set Up‹ zu ändern, mußte erst
reif werden. Meditation ist das wunderbarste Geschenk auf
Erden. Ohne Meditation wird es wirklich schwierig. Die Liebe
eines Menschen ist das zweite große Geschenk und verfügt
über das gleiche Potential, wie die tägliche Meditations-Praxis.

Meditation macht unabhängig

Parasiten sind nicht unabhängig und ich mußte erst lernen,
mich von meiner Suche und Meditation unabhängig zu
machen. Auch meine Suche, war zu einer Sucht geworden.

Ist es wirklich besser, wenn wir uns in einer Gruppe
gemeinsam der Illusion hingeben, unabhängig zu sein?
Die Antwort ist ganz leicht zu finden. Wenn Du gehen und
wieder zurückkommen darfst, wann immer es Dir gefällt, hast
Du eine wirklich spirituelle Gemeinschaft gefunden und ich
würde mich Euch allen SOFORT anschließen. In einer solchen
Gemeinschaft gibt es keine Dogmen und keinen Obermacker.
Die esoterischen Gemeinschaften haben natürlich ihren Sinn
und sichern dem Guru sein Einkommen. Er kann dann ganz
in Ruhe meditieren und seine Anhänger schaffen den
finanziell-nötigen Rahmen dafür. Tatsächlich kannst DU in
einer solchen Gruppe erwachen das gilt allerdings auch
für den Besuch im Supermarkt oder einen Steifzug im
Hamburger ›Red Light Destrict‹ und jeden anderen
›Red Light Destrict‹ oder Zoo in dieser Welt.

Erwachte, Erleuchtete oder auch Meister sind ganz
ohne Frage durchtriebene Geschöpfe. Sie sind schwer
einzuschätzen und Du läufst immer Gefahr, mit etwas
vollkommen Unvorhergesehenem konfrontiert zu werden.
Ein Meister spiegelt Deine absurden Versuche etwas auf-
lösen zu wollen, daß es gar nicht gibt. Du läufst mit ihm
und Du läufst garantiert in die Leere!

Du bist schon all das, was Du suchst!

Oh ja – das gefällt den golden Kälbern nicht und jenen, die es
lieben, goldene Kälber anzubeten, noch viel weniger! Du wirst
Dich um die Notwendigkeit in Deinem Leben selbst kümmern
oder als Parasit leben. Für die meisten Menschen besteht nicht
die Notwendigkeit, etwas an ihrem Verhalten, Denken den
Eßgewohnheiten zu verändern. Zumindest ist das ihr Glaube.
Ich glaube an mein goldenes Kalb! Glaube, Stolz und Eitelkeit.

Wenn ich hier schon auf der Erde einen Körper bewohne,
warum sollte ich ihn nicht vollkommen nutzen? Ich wollte
schon immer nur Meister sein und bin auch einer geworden.
Da ich endlos viel Zeit in den mich umgebenden Wäldern
verbringe, darf ich mich heute als ›Wald-Meister‹ betiteln.
›Wandmeister‹ ist eine wunderbar duftende Pflanze und
überhaupt es ist doch besser als: ›Jägermeister‹ – oder?
Nicht zwangsläufig! Jagen bedeutet ja nicht unbedingt ›Töten‹.
Töten – soviel steht ja mal fest – ist nicht wirklich spirituell.
Ach wirklich? Mein Immunsystem ist eine Killer-Community.
Wie sieht es also aus, mit den Parasiten in meinem Körper?

Ich bin schon schlauer geworden und weiß zumindest, daß
sie – die Parasiten – gerne Partys feiern in meinem Körper. Sie
ihrerseits haben begriffen, daß ihre Zeit gekommen ist. Ich
kämpfe nicht mehr, sondern stelle meine Gewohnheiten um.
Ich lebe mehr und mehr, anti-parasitär. Das reimt sich sogar.

Wäre doch ein guter Slogan,
für einen Sticker!

›Wir‹ ist fast immer ein Spiegel für einen Vertuschungsversuch.
Wir leben im Zeitalter des Indiviuums. Alle Verantwortung für
meine Handlungen und mein Leben trage ich und Kälber sind
heute zu zig-Prozent mit übertragbaren Parasiten besiedelt. Als
wären Milchprodukte nicht ohne Parasiten schon schwer genug
zu verdauen! Die Parasiten in meinem Körper haben nicht viel
für Liebe übrig. Sie leben in ständiger Angst. Das ist eines der
Merkmale, ob Du parasitär lebst. Liebe macht frei. Sie versetzt
Dich in die Lage Dinge zu tun, von den die meisten Menschen
nicht einmal träumen können. Unabhängig sein und leben zu
können, ist ein Indiz für Dein dauerhaft aktiv gelebtes, anti-
parasitäres Vorgehen.

Die meisten Menschen haben zu wenig Raum für Leere.
Alles ist zugestellt, besetzt und undurchsichtig. Sie empfinden
nicht klar, finden kaum Ruhe und leben in ständiger Angst,
ohne Mitgefühl – wollen möglichst alles kontrollieren.
Das beschreibt vollkommen den Parasite-Life-Style.

Konkret habe ich vor etwa zwei Wochen damit begonnen,
den ›Biofilm‹ aus meinem Darm bzw. gesamten Körper zu
entlassen. Es ist mein zweiter Anlauf udn der erste war schon
recht erfolgreich. Im ›Biofilm‹ verbarrikadieren sich die
Schergen und treiben all das, was ihrer Natur entspricht.
Parasiten steuern all in unserem Körper so, wie es für
ihr eigenes Überleben am güstigsten ist. Das geht so
weit, daß nicht mehr wir, sondern die Parasiten
unsere Entscheidungen fällen und welche
Empfindungen wir erfahren.

Schreib mir einen Kommentar, wenn Du Dich aus dem
parasitären Kollektiv befreien möchtest.


“…–…“

Beitragsbild: Flamingos Stux (Deutschland)