Was nehme ich mit?

Was nehme ich mit?

25. Januar 2021 0 Von Michael Muschke


„Wir leben in einer Zeit, die von Dunkelheit gezeichnet wird. Das Gute daran, selbst kleinste
Lichtblitze sind sichtbar.“

Vor einigen Tagen rief mich eine gute Freundin an. Sie war ›down‹ und benötigte eine Ventil um sich kurz fallenzulassen.
Ich fühlte mich an diesem Tag auch nicht besonders und hatte das Gefühl, mich verkriechen zu wollen.
Mit dem Anruf schlug meine Stimmung sofort um. Das Gefühl, für irgendetwas bzw. irgndjemanden gut zu sein, revitalisierte meine Lebensgeister.

Solche Wandel habe ich schon oft in meinem Leben erfahren dürfen und es war ganz sicher einer der besten Parts an meinem Heiler-Dasein. Immer wenn mich das Gefühl ›nicht-mehr-weitergehen-zu-können‹ packt, wurde ich re-aktiviert. Oft genug bedeutet:

nicht mehr weitergehen zu können nur,
nicht mehr weitergehen
zu wollen.

Was heute anders ist, als noch for einigen Jahren? Abgesehen von der Situation in der Welt … weiß ich einfach eindeutiger, wofür ich lebe. Wie in jeder Situation im Leben, profitiert der Fragende nicht nur von den Worten, welche die Antwort formulieren. Er profitiert vor allem von der Authentizität des Antwortetenden und die ist ganz eindeutig stärker entwickelt. Ich bin in den letzten Jahren – sinnbildlich gesprochen – oft zu Boden gegangen – mußte mich immer wieder aufrappeln – und deshalb habe ich mich wohl sehr oft gefragt: „Was wirst Du am Ende mitnehmen?“

Deshalb stelle ich diese Frage jetzt in den Raum: „Was wirst DU am Ende mitnehmen?“

Natürlich weiß ich nicht, was Du mitnehmen wirst … von Deinem Trip hier auf Erden. Genau das berührt auch schon einen Aspekt, den ich ganz sicher mitnehmen werde.

Ich habe in meinem Leben schon oft ›daneben-gelegen‹ – mit meinen Einschätzungen. Wir stellen uns zu viel vor und verlieren dadurch allein einen gewaltigen Anteil des möglichen Potentials. Heute gelten Individuen als besonders entwickelt, wenn sie über Themenbereiche viel Informationen besitzen und natürlich folgen wir dieser Vorstellung. Wie absurd diese Vorgehensweise bzw. Ausrichtung ist, zeigt der Zustand dieser Welt.

Was Du wirklich benötigst, ist eine Zielausrichtung … einen guten Fokus. In diesem vereinigen sich möglichst viele Themen, die Dir wichtig sind. Das Jahr ist jung und wenn Du es noch nicht getan hast, werde Dir jetzt darüber klar, unter welchem Dach bzw. Stern Du Dein Jahr 2021 erleben möchtest.

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Beitragsbild: Saulius Rozanas (GB) (von mir nachbearbeitet)