Vorbild und Freund

Vorbild und Freund

21. Mai 2021 0 Von Michael Muschke


Selbstgerecht und ohne Mitgefühl, mag der
Weg zuweilen kürzer erscheinen. Ein
afrikanisches Sprichwort sagt:

„Wenn Du schnell voranschreiten möchtest, gehe allein. Wenn Du einen langen Weg vor Dir hast,
gehe in guter Gemeinschaft.“


Willkommen, zu meinem neusten Blog

🙂

In meinem letzten Beitrag habe ich einige Fakten für sich
selbst und unkommentiert stehenlassen. Das war weder
Zufall, noch Nachlässigkeit. Die letzten Monate haben uns
einiges gekostet und auch deshalb sollten wir der Qualität
der Zeit noch mehr Aufmerksamkeit schenken.

Wenn wir mit einem Freund unsere Zeit verbringen, schleicht
sich häufig eine Empfindung ein. Wir empfinden solche Zeiten
als kostbar und wertvoll. Zeit ist ein Vehikel, besitzt immer nur
jene Qualität, die wir ihr – von kosmischen Belangen einmal
abgesehehen
– beimessen.

Ähnlich verhält es sich mit Freundschaft. Wir bestimmen, ob
und wer den Status eines Freundes zugesprochen bekommt.
Wir wägen das in der Regel und mit dem Fortgang der Zeit
langsam ab. Wenn unser Vertrauen mißbraucht und Ansagen
nicht eingehalten werden, kann sich der zugestandener Status auch wieder ändern. Spiegelt man dieses Verhalten auf die
Beziehung von Staaten, werden die Gesetzmäßigkeiten noch
deutlicher sichtbar.

„Ein wirklicher Freund, besitzt einen
Vorbild-Charakter für uns.“

Wenn wir dieser Aussage Glauben schenken wollen,
ergeben sich natürlich Konsequenzen. Zum einen
wird es schwierig etwas einfach so ›daher-zu-labern‹
und so zu tun, als wäre das ›Wie‹ einer Aussage nicht
wichtig ein Samurai würde so ein oberflächliches
Verhalten für sich selbst niemals in Betracht ziehen.
Warum sollte er für sich selbst oder einen anderen
Menschen Verrat an Tiefe und Intensität begehen?!

Natürlich – wir sind keine Samurai.
Heißt das automatisch, wir
können auf ihre gute
Haltung ver-
zichten?


Natürlich können wir, aber sinnvoll ist das wohlmöglich
nicht. Das bringt uns zum zweiten Punkt Vorbild für
andere und damit verlasse ich nun das Individuum als
Betrachtungsebene.

Wenn ein Staat Ansehen und Größe erreicht hat, wird
er automatisch zum Vorbild für andere Staaten. Die
vertretene Politik spiegelt dabei die geistige Haltung
der Nation. Als wacher Deutscher bin ich für solche
Aspekte besonders empfindsam aber anders als mein
Bildschirm bewege ich mich meinen Körper in drei Dimensionen und dieser wird von der vierten
Dimension – Bewußtsein – durchdrungen und mit
mit diesem bin ich sozusagen verheiratet.

Das propagierte Image eines Staates mag auf den
ersten Blick aussehen wie es will. Die eigentliche
Motivation läßt sich nicht verbergen. Gesunde Staaten verfolgen eine Politik, die das Individuum fördert und
die Wünsche und Glauben andere Staaten usw. respektiert.
Solche Staaten korregieren ihren Kurs, ohne dabei ihr Ziel
aus den Fokus zu nehmen. Wir leben in einer Zeit, die
ganz offensichtlich von anderen Gesetzen geführt wird.

Das Wassermann-Zeitalter mag astronomisch gesehen
schon begonnen haben, aber die Dunkelheit nimmt noch
zu. Die esoterische ›Laber-Mühle‹ wurde derweil ganz
offensichtlich mit elektrischen Antrieben ausgestattet.
Wie sonst ist es möglich, ein solches Dauerkonzert von,
›an der Gegenwart vorziehenden Gesülz‹ abzuhalten. Selbst
Opferkerzen in Kirchen und Kapellen werden heute mit
stromsparenden LED’s ausgestattet und durch Zahlungen
via Kredit Karte freigeschaltet. Willkommen im:

Zeitalter der Beleuchtung!

Das natürliche Vorbild durch Individuen und Staaten wurde,
mit einer steuerbaren Funktion ausgestattet. Die Zukunft ist
nicht unbedingt rosig, nur weil sie nach natur-identischem
Rosenöl duftet.

Das einst so wagemutige deutsche Volk wurde erfolgreich
unterdrückt. Es gibt kein zweites europäisches Land, was so
viel Anti-Depressiva benötigt, um die installierten Funktionen
aufrecht zu erhalten. Freilich – das große Vorbild USA lehrt
nichts anderes. Auch über dem Teich werden Anti-Depressiva
als Ersatz für Lebensfreude verschrieben. Um genau zu sein –
kein Volk der Welt benötigt mehr! Die jährlichen Umsatzzahlen
haben längst astronomische Größenordnungen erreicht.

Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb, – ändern nur
wenige Menschen etwas an ihrem eigenen Vorgehen. Der
Wahn geht einfach weiter! Schamlos hält sich das, durch allerlei Tricks erschaffene Image, geradezu wundersam. Diesem
Wahn sein Vertrauen zu schenken – toxischer Selbstbetrug!

Nordamerika ist schon lange nicht mehr gesund und sollte
dem gerecht werden. Freunde halten zusammen, besonders
in schwierigen Zeiten. Das Ungleichgewicht zwischen Armut
und grotesken Überfluß wird nirgendwo so deutlich sichtbar,
wie in den Vereinigten Staaten von Amerika. Wurden am Ende die eigenen Probleme mit nach Nordamerika genommen? Wird
nun einfach sichtbar, daß Freiheit nicht darin besteht, seine
Heimat zu verlassen und sich eines anderen Kontinentes zu
bemächtigen?

Es gibt immer noch keinen Friedensvertrag mit Deutschland.
Deutschland blickt nach Nordamerika – wartet – und der
einstige Traum, hat sich in eine dämmrig-dumpf-traurige
Wirklichkeit entwickelt. Die ›letzte Verteidigerin des freien Westens‹, – wie die New York Times Frau Merkel einmal bezeichnete, – sollte sich als wahrhafte Freundin zeigen. Standfestigkeit und Stärke zeichnet Freunde aus hält
diese unabhängig und frei oder steht das etwa gar
nicht zur Debatte? Stand es je?

Mehr als jedes Individuum ohnehin, muß eine Führungs-
Persönlichkeit als Vorbild angesehen werden. Das hat
wenig mit persönlichen Vorlieben und Geschmack zu
tun. So wie Kinder ihre Eltern kopieren und auf diese
bauen, muß ein Volk auf die Führung seiner Beamten
vertrauen (können). Diesbezüglich hat wohl kaum ein
demokratisches Land noch so etwas wie ›Substanz‹
zu bieten. Diesem Trend Einhalt zu gebieten, sollte
das Gebot der Stunde sein.

Doch – vergessen wir nie, daß die Politik nur das kollektive Verhalten eines Volkes spiegelt. Die Veränderungen geschehen
in jedem Einzelnen und werden in ihrer Summe durch die
Regierung einer Nation repräsentiert.

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Beitragsbild: Glauben Sasin Tipchai (Thailand)