The Other Side

The Other Side

19. Oktober 2020 0 Von Michael Muschke


Signature Blog – › Support For You ‹

Es wird gerne so getan, als gäbe es zwei unterschiedlich Fraktionen in dieser Welt.

Gibt es eine Trennung zwischen Weltlichen und Spirituellen? Ich sehe keine solche – sie ist kein kosmischen Fakt, sondern eher als ein Resultat der Programmierung. Wir wurden konditioniert … entweder für die eine oder andere Sichtweise. Der Übergang verläuft fließend und ich gehöre wohl am ehesten zu den kosmisch Liberalen. Möglicherweise ist das, was sich gerade global ereignet der Auftakt zu einem grenzenlosen ›Einen‹ und gleichzeitig das Ende eines Zeitalters, welches vor allem durch Egoismus gekennzeichnet war.

Herzlich willkommen, zu meinem
Signature Blog

Vor mir steht ein dünnwandiges Glas. Es sieht so aus, wie ein Weißweinglas ohne Stiehl. In diesem mundgeblasenen Stück Luxus ruht eine kleine Pfütze Single Malt. Es handelt sich um einen Glenfiddich 18. Der warm-süß-trockene Duft zieht an meiner Tastatur vorbei und direkt unter meine Nase. Die dreieckige Literflasche Edel-Destillat steht nun schon seit vielen Jahren hier herum, macht den Whisky halb so alt wie mich und erfreut – in seinem, außerhalb jeder Notwendigkeit befindlichen Dasein – all meine Sinne. Es fehlt nicht viel vom Inhalt … die verkorkte Flasche bleibt die meiste Zeit verschlossen.

Gestern Nachmittag habe ich meine selbstgebaute Reckstange in die Treppenkonstruktion meines Treppenaufgangs geschraubt. Selbstgebaut stimmt nicht ganz … ich habe diese Arbeit einem Dorfmitbewohner anvertraut … er lieferte eine perfekte Arbeit ab. Nun steht meinem selbst-auferlegten, winterlichen Schulter-, Rücken- und Armtraining nichts mehr im Wege.

Ich lerne. Lerne, mein Herz für meine Umgebung, meine Nachbarn, Freunde und Mitmenschen auf diesem Planeten offen zu halten. Vorbehaltlose Offenheit ist eine gute Grundlage für zwischenmenschliche Beziehungen aller Art und meine Maxime. Sinnvoll sind Maxime nur, wenn man sie konkret lebt. Ich lerne…

Spirituelle Ausrichtung?

Menschen, die einer spiritueller Lebensführung zugetan sind, mögen unter Umständen auch Whisky, müssen ihre Muskeln und Bänder trainieren – um gesund zu bleiben – und backen Brot. Sie haben vielleicht Vorlieben für schnelle, sportliche Fahrzeuge und erfreuen sich am Anblick schöner Frauen. Ja – sie üben Enthaltsamkeit … vor allem in Sachen Gewalt, Mißgunst … übler Nachrede usw. Sie backen Brot auf eine Weise, daß es dem Körper möglich ist, das fertige Backwerk auch zu verdauen. Und letztlich – auch spirituell ausgerichtete Menschen werden krank und sterben. Was also ist so viel anderes, im Gegensatz zu einem weltlich ausgerichteten Ansatz?

Der Malt umschmeichelt meinen Gaumen und regt die Drüsen auf meiner Zunge zu verstärkten Speichelfluß an. Wenn weltlich ausgerichtete Menschen diesen Blog lesen, werden sie vielleicht mit einem bisher fehl-verstandenen Glaubenssatz konfrontiert…

…ob wir wollen oder nicht, wir folgen alle einem spirituellen Plan. Es ist ein Bißchen absurd anzunehmen, das es zwei unterschiedliche Lager gibt. Natürlich kann man sich mit thematisch Gleichgesinnten zusammentun und einen Verein, Club oder eine Partei bilden. Das ändert aber nichts daran, daß die jeweiligen Mitglieder alle Menschen sind. Selbst elitäre Vereinigungen unterliegen der spirituellen Grundlage auf unserem blauen Planeten und kommen nicht um die Auswirkungen ihrer Taten herum.


Wir können die Stammzellen manipulieren, Klone auf den Planeten setzen und Soziopathen kreieren … all das ändert vieles aber nicht, das wir nur für ein paar Jahre einen Körper bewohnen und diesen wieder verlassen werden. Spirituell ausgerichtete Menschen wissen und leben mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen. Sie wissen, das Leben ist viel zu kurz, um sich mit Feindschaft, Gleichmut oder Haß zu verbrüdern.

Wir alle leben auf dem gleichen Planeten und wir alle leiden, wenn unserem Zuhause Schaden zugefügt wird. Wir wissen, wann wir ›Mist‹ gebaut haben und wir wissen auch, daß wir es wieder in Ordnung bringen müssen. Es gefällt uns nur nicht!

Ich kann und werde Dir auf Deinem Weg helfen. Ich weiß auch nicht alles aber zusammen finden wir eine Lösung. Mein Wunsch geht vor allen in die Richtung, ein konstruktives Leben zu führen. Nicht nach endlos viel mehr zu verlangen, als ich zum Leben benötige und dieses ›MEHR‹ vielleicht auch noch auf Kosten anderer Menschen aufzubauen und diesen damit Leid zuzufügen. So viel steht schon einmal fest: Wir werden nur unsere nicht gelebten Träume, unerfüllte Wünsche und das verwirklichte Bewußtsein mitnehmen. Alles andere lassen wir zurück … wenn unsere Zeit vorüber ist.

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…m…