Spiritual Life

Spiritual Life

6. Oktober 2020 0 Von Michael Muschke


..

Als ich mich 1988 in die Meditation einweihen ließ, ahnte ich nicht einmal, was sich damit für mich ändern würde. Mein Meditations-Lehrer war ein eifriger Student der vedischen Wissenschaften und so bekam ich die Möglichkeit, vor meiner Einweihung ein wenig über vedische Astrologie zu erfahren. Ich ›verstand‹ das Jyotish (vedische Astrologie) sofort … es war Liebe auf den ersten Blick. Wenig später belegte ich einen Kurs, auf welchem grundlegende Aspekte erklärt wurden.

Um diese Wissenschaft wirklich nutzen zu können, benötigt man einen Meister, der einem die Flausen austreibt. Auch das war mir sofort klar. Allerdings ist das Jyotish – was übersetzt ›das Licht des Bewußtseins‹ bedeutet – eine Technik. Je mehr man damit umgeht, umso klarer werden sich die Zusammenhänge im Bewußtsein entfalten. Alles in der Natur ist unfaßbar genial-einfach! Überlege einmal, wie spielerisch ein Kind eine Sprache oder das Laufen erlernt. Es denkt nicht viel, sondern tut es einfach. Je mehr wir über etwas nachdenken, umso weniger lernen wir. Durch diesen Tatbestand machen wir es uns und unserer Umwelt nicht leichter.

.

„Wer das Spielen eines Musikinstrumentes lernen möchte, sollte
nicht so viel Üben. Besser ist einfach zu spielen.

……………………………………………………………………………………………

.

Eine weitere tiefe Erfahrung realisierte ich, als mir bewußt wurde wie sich esoterische Gemeinschaften in unserer Zeit verhalten. Ich hatte die Vorstellung, daß in solchen Gemeinschaften – die einzelnen Mitglieder – über ein höheres Bewußtsein verfügen. Wie heilsam zu erfahren, daß zunächst das Ego aufgebläht wird, bevor es überfließen kann. Die meisten Dauergäste in solchen Gemeinschaften, gehen nicht weiter. Sie finden in der Gruppe, wonach sie suchen! Schnell wurde mir klar, wie daneben ich mit meiner eigenen Vorstellung lag. Als wäre es nicht schon schlimm genug, in der eigenen Familie als schwarzes Schaf zu gelten … innerhalb weniger Monate wurde unmißverständlich klar, daß ich auch in esoterischen Kreisen eher als rotes Tuch gesehen wurde … immerhin war ich aus dem ›Schwarz‹ heraus. Ich blieb trotz allem 12 Jahre und bin der Gruppe dankbar – reifte unter ihrem Schutz.

Es sind nun ein paar Jahrzehnte vergangen und ich bin heute recht entspannt mit diesen Sachverhalten. Ich habe meinen Irrtum erkannt und kein Interesse mehr daran … jemanden von irgendetwas überzeugen zu wollen. Wer bin ich? Nicht einmal Gott mischt sich in meine Entscheidungen ein … wenngleich er mich immer wieder auf den Pfad der Tugend zurückholt … wenn ich mal abtrünnig umherschweife.

🙂

„Es war also mehr meine eigene Sichtweise, welche ich auf die Gruppe übertrug … ein klassischer Irrtum!
Das heißt natürlich nicht, daß die Brüder & Schwestern wirklich heller waren als ich.
Letztlich: Gleich und gleich gesellt sich gern.“

.

Im nächsten Teil werde ich über die Möglichen sprechen,
ungünstige Einflüsse im Horoskop zu harmoniseren.
›Yagya‹ … einer der stärksten Aspkte
auf dem Weg.

.

………………………………………………………………………………………………
…m…