Love & Meditation … direct Approach

Love & Meditation … direct Approach

1. Januar 2021 2 Von Michael Muschke


„Viele Menschen nehmen sich für ein neues Jahr, etwas
Bestimmtes vor. Das ist eine gute und sinnvolle
Angelegenheit. Oft genug dreht es sich
dabei allerdings zu sehr um Details … und die lassen
sich schwer lenken. Das Universum möchte das wir uns
möglichst frei bewegen und Ziele klar definieren.
Um die Details kümmert es sich
gerne selbst.“


Ein frohes neues Jahr … wünsche
ich all meinen Lesern!

In diesem Jahr wird es sicher einige neue Herausforderungen geben. Darüber zumindest sind sich fast alle Menschen einig. Schwieriger ist es mit der ›rechten‹ Vorgehensweise. Diesbezüglich gibt es grundsätzliche Unterschiede. Wir können Prozeß- oder Ziel-orientiert vorgehen. Ein Bild mag dies veranschaulichen:

Es ist wie in unserem Körper: Es gibt Signale, die über eine Reizleitung versandt werden. Der große Nachteil dieser Art ist … das Versenden beansprucht Zeit. Das kann natürlich eine gute Sache sein. Dies immer dann, wenn es um ›Der-Weg-ist-das-Ziel‹ geht. Wenn es allerdings um das Resultat geht, ist Zeit eher ein störender Faktor. Beispiel: Du hast Dir einen Knochen gebrochen. Es wäre doch grandios, wenn Du diesen wieder schnell rekonstruieren könntest – oder? Das wäre eine Ziel-orientierte Ausrichtung. Frage: Warum sieht das Universum vor, das wir uns wochen- oder monatelang mit einem simplen Knochenbruch herumschlagen? Nun – vielleicht geht es darum etwas zu lernen. Ich sehe es so:

Wenn wir richtig ›gut drauf‹ sind, fällen wir eine Entscheidung und diese ist dann so unumstößlich, als hätten wir das Ziel schon erreicht.
Allerdings: Eine Symphonie in einer Sekunde abzuspielen ist technisch möglich, der Reiz dabei aber eher reduziert. Wenn wir also ein Jahr planen, sollten wir zwar absolute Entscheidungen fällen, – uns aber auch die Zeit genehmigen, unsere Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Das geschieht am einfachsten, wenn wir das tun, was uns am meisten am Herzen liegt.

Frage: Warum sind Tumore so oft ›tod-sicher‹? Sie ziehen unsere gesamte Aufmerksamkeit, all unsere Empfindungen usw. in den Bann. Wir behandeln schwere Krankheiten, als wären sie das einzige, was wichtig ist! Wir vergessen in solchen Momenten wie es ist ›gesund-zu-sein‹.

Richtungswechsel: Du kannst so lange warten, bis Du gezwungenerweise lernst, Deine Aufmerksamkeit bei einer Sache zu halten oder sie aber – ohne diesen Druck – und zudem in die gewünschte Richtung lenken.

„Die Intensität, mit welcher wir unsere Wünsche und Entscheidungen ins Universum schicken,
entscheidet über den Erfolg.“

„Wenn wir mit der gleichen Intensität, einen Wunsch herbeisehnen, wie wir einen Tumor fürchten,
sind wir extrem erfolgreich!“


Meditation ist auch diesbezüglich der Schlüssel zum Erfolg. Wenn wir alle Ebenen des Intellekts überschreiten – transzendieren – bleibt einfach nur ruhevolle Wachheit übrig. Abgeshen davon, daß sich unser Sytem in diesem Zustand total und sehr schnell regeneriert, werden auch alle Begrenzungen aufgehoben.

Wenn wir alle Ebenen transzendiert haben, bleibt nichts mehr übrig. Kein Beobachter, kein Erfahrender und nichts, daß erfahren werden könnte. Ist dieser ›Zustand erreicht‹ und trotzdem noch eine Wahrnehmung für die individuelle Existenz präsent – nein, kein Widerspruch zu dem vorab geschriebenen Satz – schauen wir in Schrödingers Sack hinein – ohne diesen zu öffnen. Die Wahrnehmung ruht dann auf Gift, Katze & den beiden möglichen Endzuständen. In dieser Schau ist also noch nicht entschieden, ob die Katze atmen wird oder fortan ihre Zunge bewegungslos aus dem Mund heraushängt.

Wir leben in einem quantenmechanischen Universum und es spielt keine Rolle, ob wir krampfhaft an den linearen Strukturen der elektromagnetischen Erscheinung festhalten. Dies zumindest nicht, in Bezug auf das was ist … allerdings ganz eindeutig auf das, was wir erfahren und erreichen! Wenn Du also einen intakten Knochen siehst – um bei dem schon genannten Beispiel zu bleiben – wird die Bruchstelle schnellstmöglich heilen.

„Alle elektromagnetischen Erscheinungen sind immer nur
eine Kombination aus Deinem Bewußtsein, in
Kombination mit der von Dir gefällten
Entscheidung.“

Wenn Du Dich auf den Weg machst, um Deiner Zukunft eine Gestalt zu geben, solltest Du dies möglichst aus der Transzendenz heraus unternehmen. Deine Wünsche sind dann perfekt mit jenen des Universums koordiniert. Sie müssen zwar den längsten Weg zurücklegen – von der Plank’schen Skala, bis zum konkreten Ausdruck – verhalten sich aber genau deshalb wie ein Pfeil, der vollkommen auf der Bogensehne zurückgezogen wurde. Entläßt Du von der subtilsten Ebene Deines Intellekts – Intuition – vohandene Wünsche, erfüllen sich diese mit der schnellstmöglichen Geschwindigkeit. Jede Form der Ausübung von Kontrolle, verlangsamt – oder verhindert gar – den potentiell immer vorhandenen Erfolg. Deshalb haben Liebende mehr und größeren Erfolg, als Intellektuelle … sie folgen ihrem Herzen!

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Beitragsbild: Robert Balog (Ungarn 2014)