Kollektives Bewußtsein

Kollektives Bewußtsein

9. März 2021 0 Von Michael Muschke


„Dies ist ganz eindeutig eine gute Zeit,
um etwas dazuzulernen.“

Allerdings bedeutet das nicht, daß es eine leichte Zeit ist. Wer sich schwer damit tut, etwas an seinem Vorgehen zu verändern, wird immer Schwierigkeiten mit dem ›Dazulernen‹ haben. Wer hingegen das Leben als eine Art Schule versteht, wird mehr und mehr Freude in sich wahrnehmen. Das klassische Gegenteil ist Angst. Wenn die gesamte Menschheit in Angst und Schrecken gehalten wird, kann das kollektive Bewußtsein für einen kurzen Zeitraum behindert werden. Dauerhaft funktioniert das allerdings nicht. Bewußtsein ist wie Wasser … beide lassen sich nicht dauerhaft unterdrücken bzw. einsperren.

Und … jene, die sich aus dem Kollektiv absetzen, werden sofort erkannt. Wer mit dem Kollektiv geht, kann sich in diesem verstecken. Glückseligkeit erfährt das Kollektiv allerdings nur selten. In der Vergangenheit wurde es regelmäßig auf den Schlachtfeldern seinem Schicksal zugeführt. Die Vorgehensweise hat sich nur wenig verändert. Ich glaube allerdings trotzdem nicht, daß dies der Ausdruck höheren Bewußtseins bzw. der Wille Gottes ist. Es handelt sich vielmehr, um den Ausdruck des kollektiven (Un)Bewußtseins.

Was nun geschicht wird im entscheidenden Maße davon mitbestimmt, in wie weit sich einzelne Individuen trauen aus dem Kollektiv herauszuwachsen. Letztlich ist es aber kein intellektueller Akt, sondern eine/die Prüfung für all jene, welche sich über viele Jahre der Bewußtseins-Entwicklung bzw. Erweiterung gewidmet haben.

……………………………m……………………………

Beitragsbild: ›Kollektiv‹ Magic Creative (Japan)