Erfolg … ohne Grenzen

Erfolg … ohne Grenzen

18. Oktober 2020 2 Von Michael Muschke


 

Ich weiß, ich bin mit meiner Sicht nicht vollkommen allein.
Spirituell ausgerichtete Menschen gibt es mittlerweile auch immer mehr.
Wir selbst definierte die Grenzen, … sind aber in der
Lage, sie zu überschreiten.
Realität ist per Definition an das Individuum gekoppelt.
Die ›Spirituellen Realität‹ folgt der exakt
gleichen Definition.“

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Erfolg ist zunächst einmal ohne Wert bzw. Bewertung. Wir weisen ihm aber in der Regel eine Bewertung zu, … wodurch wir ihn automatisch begrenzen. Ganz banal ausgedrückt bewerten wir etwas als Erfolg, wenn unsere Vorstellung befriedigt wird. Bespiele dafür wären:

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+ Ein größeres Maß an finanziellen Reichtum zu entwickeln, als man für seinen eigenen Lebensunterhalt benötigt UND diesen nicht für Hilfs-Bedürftige einzusetzen.

+ Oder: Möglichst viele Einweihungen zu erhalten – OHNE die Ambition zu entwickeln, das Elend der Welt ein Bißchen zu lindern.

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In beiden Fällen bleibt der eingetretene Erfolg recht begrenzt. Das Universum scheint diese subtilen Details zu beobachten. In beiden Fällen tritt kein dauerhafter Frieden ein. Als Albi wird dann ein Gesetz aufgestellt: „Es gibt keinen dauerhaften Frieden, … kein dauerhaftes Glück. Man kann halt nur dafür sorgen, möglichst gut über die Runden kommen.“

Was gar nicht so recht funktionieren will, hat mit Erwartungen zu tun. Für diese Situation scheint das Universum den aufgerichteten Mittelfinger erfunden zu haben oder zumindest bereitzustellen.

🖕🏽

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Unter diesem Blickwinkel betrachtet scheint jeder Glaubenskrieg ein völliges Desaster zu sein und ganz ehrlich – läßt sich ein Krieg durch irgendeinen Ansatz in einem positiven Licht sehen?

Ausgrenzung ist heutzutage wieder ein aktuelles Thema. Wann immer Extremisten ein global organisiertes Event anzetteln, wird unser spirituelles Potential erfahrbar. Wahrscheinlich ist das der positivste Neben-Effekt an Kriegen jeglicher Art!

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„Spiritueller Erfolg besteht darin: Jedwede Gefahr abzuwenden,
bevor sie überhaupt erst entsteht.“
(Sanskrit: Heyam dukham anagatam)

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In diesem Ansatz können wir wirklich von Bewußtsein sprechen!
Der Glaube, den Weltfrieden durch ›Konsum von Sachwerten‹ sichern zu wollen, macht vom spirituellen Standpunkt nur sehr wenig Sinn. Vorstellungen bleiben immer begrenzt. Deshalb an dieser Stelle noch einmal:

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„Ich weiß, ich bin mit meiner Sicht nicht vollkommen allein.
Spiritueller Erfolg besteht darin, Grenzen
zu überschreiten.
In diesem Sinne betrachtet, ist jeder Meditierende
ein Botschafter des Friedens.“

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…m…