Zen … in der Kunst erfolgreich zu sein

Zen … in der Kunst erfolgreich zu sein

22. Januar 2021 0 Von Michael Muschke


„Wenn der Wunsch nach Erfolg vorhanden ist, können wirklich Wunder geschehen. Erfolg ist vor allem
von der eigenen Motivation abhängig.

Und … aus dem direkten Umfeld – Familie, Freunde – sollte man niemals Support erwarten.“

„Eine positive Motivation erkennt man daran, daß man sich klar macht, welchen Sinn eine Tätigkeit aufweist.“

Diesen Satz muß man sich echt auf der Zunge zergehen lassen! Wenn eine Haltung und Handlung gut ist, sollte sie doch wohl zumindest einen selbst in Glückseligkeit versetzen! Die Lösung für ein Problem kann unmöglich nur darin bestehen, daß man sich selbst – ohne auf den anderen zu achten – glücklich sehen will.

„Mit einiger Anstrengung läßt sich eine negative Motivation,
auch in eine positive verwandeln.“

Auch ganz eindeutig richtig und den meisten sicher bewußt. Um sich selbst auf die Schliche zu kommen und eine negative Motivation zumindest einmal aufzudecken, muß man sich also zunächst einmal klar machen, welchen Sinn eine Handlung hat. Noch ein kleines Sahnehäubchen gefällig?

„Wenn jemand anderer Meinung ist, wird er nicht
automatisch zu einem Idioten
oder Feind.“

Klingt doch ganz einleuchtend – oder? Die eigene Reaktion auf die Meinung eines anderen Menschen, gibt ganz klaren Aufschluß über die eigene Motivation. So zu tun, als wenn man zuhört, die Meinung eines anderen Menschen zu ignorieren oder aggressiv zu reagieren, sind alles Ausdrücke einer negativen Motivation. Vielleicht gelingt es eine Zeitlang, selbst in einer solchen Ausrichtung noch etwas Freude und Zufriedenheit zu empfinden. Langfristig werden wir allerdings weder Glück noch Freude erfahren. Eine negative Motivation basiert auf Lügen … führt zu Krankheit, Mißerfolg und Leid.

Niemand wir wohl mit mir streiten: Eine Handlung, die jemand anderen verletzt, hat Auswirkungen. Zu erkennen, daß man einen anderen Menschen mit Worten oder Taten vorsätzlich verletzen will, entspringt immer einer negativen Motivation. Es gibt dafür nur eine wirksame Entschuldigung – man verändert die eigene Motivation. Und an dieser Stelle wird auch sichtbar, daß Erwartungen nur eines sichtbar machen … das wir selbst negativ motiviert sind!

+ Es ist absolut klasse, jemanden einzuladen. Allerdings – zu erwarten, daß die Einladung angenommen werden muß, entspringt auch einer negativen Motivation.

+ Warum wir jemanden ›die Pest an den Hals wünschen‹ – nur weil er unsere Motivation aufdeckt – ist ziemlich klar. Oder?

+ Auseinandersetzungen sind absolut lebenswichtig, weil wir uns nur so entwickeln können.

+ Zu glauben, daß der Gesprächspartner sich zu entwickeln hat – weil wir Recht haben und genau wissen was richtig ist und damit seine Meinung zu ignorieren oder nur so zu tun, als wenn man zustimmt – bringt eine Beziehung in Gefahr. Dies, weil wir uns ganz offensichtlich negativ verhalten. Negativität führt zu: Leid, Untergang, Verlust und dergleichen mehr.

+ In Liebesbeziehungen: Für die Entwicklung einer Beziehung ist es viel wichtiger, die (eigene) Motivation zu untersuchen, als darauf achten, wie stark die Attraktivität gerade ist. Zu Beginn, ist die Attraktivität schon deshalb sehr hoch, weil wir uns sehr häufig in einem Mangel befinden. Der Wunsch nach Aufmerksamkeit, Verständnis, Berührung und Sex usw. überschattet in einem solchen Fall die eigene Motivation. Solche ›Beziehungen‹ halten schon deshalb nicht, weil wir von unserem Partner erwarten, was nur wir selbst uns geben können. Es ist das gleiche wie: Jemanden Schuld an etwas zu geben, daß er nicht begangen hat. Dieser ›jemand‹ wird sich niemals rehabilitieren können … weil er die Tat nicht begangen hat.

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Beitragsbild: Familie-Menschen Andreas Wohlfahrt (Deutschland)