Blog

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Warum werde ich von nun an bloggen?

Meine Antwort sollte klar sein und ich möchte dem auch Nachkommen. Fest steht schon: Ich habe etwas zu sagen, … ob sinnvoll und hilfreich, wirst Du letztlich für Dich selbst entscheiden und ich kann nicht den ganzen Tag nur Tee trinken. Bloggen statt Tee trinken? Eher beides – im Wechsel.

Ich beginne unvoreigenommen aber auch unerfahren und hoffe, es wird sich mit der Zeit eine klare Struktur ergeben. Bitte übe – wenn angebracht – Nachsicht. Die virtuelle Welt ist faszinierend, hat aber auch ihre Tücken. Ich verstehe meinen Auftritt – hier im Netz – als ein, sich ständig weiter-entwickelndes Werk.

Meine Maxime:

+ Informativ-hilfreich-spannend-unvoreingenommen-offen-freudvoll.

Weiterer Aspekte: Zum einen kann ich mit dem Bloggen über meine Aktivitäten berichten. Zum anderen sehe ich das Bloggen als eine eigenständige Form der (Schreib)Kunst und kann meine Sichtweise in diesem Medium etwas anders erfahren. Ich finde gerade diesen Aspekt spannend. Im Moment reißt es mich zuweilen aus den nächtlichen Ruhephasen, weil mir Ideen – im Multikino-Betrieb – durch den Geist schließen. Doch erst die Zeit wird letztlich zeigen, wohin meine/unsere Reise geht.

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Was mir besonders am Herzen liegt, hat etwas mit der Politik in den jeweiligen Lebensbereichen zu tun. Ich finde die seit Jahren stattfindende Entwicklung wirklich bedenklich. In fast jedem Lebensbereich wird sichbar, mit welchem Mangel an Bewußtsein wir – die Weltenfamilie – unterwegs sind. Um Mißverständnisse zu vermeiden:

Ich definiere Bewußtsein als Fähigkeit meinen Körper und meine Umgebung empathisch wahrzunehmen. In Folge dieser Grundlage, erfahre ich ein Objekt als einen Teil meines Selbst und kann aus dem Weg gehen, bevor ein fallender Dachziegel meinen Schädel begrüßt bzw. muß nicht zwangsläufig nachfragen, wie es meiner hübschen Nachbarin geht.

🙂

Bewußtsein ist ein Verschmelzungsprozeß, … der im Yoga angestrebte Zustand der Einheit. Yog(a) ist ein Sanskrit-Wort und bedeutet ›Einheit‹ und wird unter den 40 Aspekten des Veda auf der 14. Stelle angeführt. Diese Verschmelzung – im Sanskrit ›Samhita‹ genannt – betrifft die drei Aspekte einer jeden Auseinandersetzung. Es gibt den Betrachter (Rishi=Seher) – das Objekt (Chhandas) und den Prozeß (Devata), in welchem zunächst einmal Informationen vom Objekt zum Betrachter fließen. Wir gewinnen theoretisches Wissen über die Auseinandersetzung mit den Objekten, die uns umgeben.

Im Zustand der Einheit sind alle drei Werte ›Betrachter-Vorgang-Objekt‹ zu einem einzigen Wert miteinander verschmolzen und werden als ›Das-Bin-Ich‹ wahrgenommen, … vollkommen ohne jeden Zweifel und Gedanken. In diesem Zustand wird erkannt, daß die Trennung zur Umwelt eine Illusion ist. Über etwas nachzudenken oder zu wissen, wo sich die Bushaltestelle im Dorf befindet, ist also – in der von mir verwendeten Definition – noch kein Bewußtsein.

Verwirklichte Yogis – solchen, die sich im Einheitszustand befinden – erfahren diesen Zustand permanent. Als Meditierender & Heiler habe ich immer wieder diskrete Einblicke erhalten. Seuffzzz! Leider ist der Zustand noch nicht stabil. Okay – ich denke, für den Einstieg sollen diese Erklärungen einmal reichen.